Neues

Welttanztag 2021

Es ist wieder soweit! Der Welttanztag naht! Vom Internationalen Komitee des Tanzes des Internationalen Theaterinstitutes (ITI der UNESCO) angeregt, wurde er erstmals im Jahr 1982 ausgerufen, um den Tanz als universelle Sprache in der Welt zu würdigen. Er findet weltweit jedes Jahr am 29. April statt, dem Geburtstag des französischen Tänzers und Choreografen Jean-Georges Noverre (1727–1810), dem Gründer des modernen Ballett.
Gemeinsam mit Euch möchten wir auch in diesem Jahr, zwar digital und über ZOOM, am Donnerstag den 29 April den 39. internationalen Welttanztag feiern! Mit Hilfe und Unterstützung von vielen Tanz-Freunden aus ganz Deutschland haben wir etwas ganz Besonderes für Euch vorbereitet!
Eine getanzte Reise um die Welt direkt in Eurem Wohnzimmer!

Welttanztag 2021 Halle

Egal ob in Spanien, Italien, Brasilien, Frankreich, Indien, Irland oder Amerika – getanzt wird auf der ganzen Welt! Die Sprache des Tanzes ist universell und alle Menschen sollen durch diese gemeinsame Sprache in Frieden und Freundschaft zusammengeführt werden und miteinander tanzen, lachen und sich bewegen.

In vielen kleinen Kurz-Workshops könnt ihr zum Beispiel ausprobieren wie man zu Kaiser- und Königszeit auf großen Bällen in Schlößern getanzt hat oder wie die Menschen auf den Straßen von Brasilien tänzerisch mit Samba ihren Karneval begehen.

Seid dabei wenn wir gemeinsam nach Frankreich, Italien, Spanien, Brasilien, Irland, Indien und Amerika reisen und mit Euch um die Welt tanzen!

Alle Workshops sind kostenlos für JEDEN! Denn Tanzen verbindet alle Menschen – egal wo auf der Welt!

Die Links zu den Workshops erhaltet Ihr auf Anfrage über unser Kontaktformular, über E-Mail (mail@studioperi.de) oder per Telefon (01786592596).

Der Welttanztag via ZOOM

15.00 – 15.30 Uhr (Minis) mit Cindy / Musikschule Fröhlich
Spiele, Tänze und Lieder der Welt Minis

15.30 – 16.00 Uhr (Kids) mit Franzi M. / StudioPeri
Irish Dance

15.30 – 16.00 (Kids & Teens) Uhr mit Franzi S. / Tanszstudio Eisleben
Rock`n`Roll

16.15 – 16.45 Uhr (Kids & Teens) mit Anne / Tanzart Kirschau
Indischer Tanz / Bollywood

16.15 – 16.45 Uhr (Kids & Teens) mit Carla / Ballett Rossa
Menuett / Französische Tänze

17.00 – 17.30 Uhr (Kids) mit Enrico / Salle Engels e.V.
Line-Dance Kids

17.00 – 17.30 Uhr (Teens) mit Carla / Ballett Rossa
Flamenco

17.45 – 18.15 Uhr (Kids & Teens) mit Paloma / Ballett Rossa
Tarantella / Italienische Tänze

17.45 – 18.15 Uhr (Kids & Teens) mit Vladi / ACID-FOREST-CREW LEIPZIG
Locking & Popping / Breakdance

18.30 – 19.00 Uhr (Teens & Erwachsene) mit Paloma / Ballett Rossa
Tango Argentino

18.30 – 19.00 Uhr (Teens & Erwachsene) mit Jonathan / Gauthier Dance
Samba

Angebot der Oper Halle

18.30 – 20.00 Uhr (Teens & Erwachsene) mit Emma / Ballett Rossa
Ballett / Offen für Tanz

Unsere Workshops zum Welttanztag

Workshop: Menuett / Französische Tänze
Das Menuett (von französisch menuet; italienisch minuetto, menuetto, englisch minuet), aus dem Französischen von „menu pas“ (kleiner, zierlicher Schritt), ist ein alter höfischer Gesellschaftstanz volkstümlichen französischen Ursprungs und ein wichtiger Tanz der Barockzeit und Klassik.

Workshop: Bollywood / Indischer Tanz
Als Bollywood-Tanz (auch Bollywoodtanz, Bollywood Dance oder Bollywood Dancing) bezeichnet man Modetänze und Partytänze, die sich an die Tanzeinlagen indischer Filme anlehnen. Spricht man über Bollywood-Tanz, ist eigentlich kein einheitlicher Tanzstil, sondern die Vermischung der verschiedensten Tanzrichtungen gemeint.

Workshop: Line-Dance
Line Dance ist eine choreografierte Tanzform, bei der einzelne Tänzer in Reihen und Linien vor- und nebeneinander tanzen. Die Tänze sind passend zur Musik choreografiert, die meist aus den Kategorien Country und Pop stammt.

Workshop: Flamenco
Der Flamenco ist ein seit dem 19. Jahrhundert populäres Kunstgenre aus Andalusien und angrenzenden Regionen, dessen Repertoire aus Liedern und Tänzen sich durch eine charakteristische Vortragsart auszeichnet, deren Wirkung insbesondere im Tanz durch eine typische Flamencokleidung und in der Gitarrenbegleitung durch bestimmte Rhythmen und Techniken ergänzt wird.

Workshop: Tarantella / Itanienische Tänze
Die Tarantella (italienisch; spanisch Tarantela) ist ein aus Süditalien stammender Volkstanz. Sie zeichnet sich durch eine schnelle Musik im 3/8- oder 6/8-Takt aus.

Workshop: Rock`n`Roll
Rock ’n’ Roll ist ein oft paarweise getanzter akrobatischer Schau- und Turniertanz mit Ursprung in den Vereinigten Staaten. Er ist ein fröhlicher, schneller und sportlicher Tanz, der stark zuschauerorientiert ist.

Workshop: Tango Argentino
Unter dem Oberbegriff Tango wird sowohl der Tanz als auch die Musikrichtung Tango verstanden. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts hat sich der Tango in verschiedenen Formen von Buenos Aires aus in der gesamten Welt verbreitet.

Workshop: Irish Dance
Irish Dance beinhaltet verschiedene Volkstänze, die allein, in Paaren oder in Gruppen getanzt werden können.

Workshop: Samba
Der Samba ist ein Gesellschaftstanz im 2⁄4-Takt, der sich aus dem im Laufe des 19. Jahrhunderts entstandenen gleichnamigen brasilianischen Volkstanz mit afrikanischen Wurzeln entwickelte.

Workshop: Locking & Popping / Breakdance
Locking hat ein klar definiertes Bewegungsbild,die Bewegungen werden groß, teilweise übertrieben, meist sehr dynamisch getanzt und tragen oft Namen aus dem Cartoonbereich. Der typische Locking-Ausdruck wird als „cool“ oder „comical“ bezeichnet. Popping ist eine spezielle Bewegung im Breakdance, bei der die Bewegungen „mechanisch“, durch Muskelkontraktion und -entspannung einem Roboter ähnlich, ausgeführt werden. Durch exakte Isolation und Kontraktion einzelner Körperpartien werden Illusionen von Schwerelosigkeit oder ferngesteuerten Bewegungen hervorgerufen.

Unsere Partner zum Welttanztag

Musikschule Fröhlich Halle
Kurs : Spiele,Tänze und Lieder der Welt

Ballett Rossa der Oper Halle
Kurse : Flamenco, Tarantella / Italienische Tänze, Menuett /Französische Tänze, Tango Argentino

Tanzstudio Eisleben
Kurs : Rock`n`Roll

Acid Forest Crew Leipzig
Kurs : Locking & Popping / Breakdance

Gauthier Dance Stuttgart
Kurs : Samba

Tanzart-Zentrum für Tanz, Bewegung & Kunst Kirschau
Kurs : Bollywood / Indischer Tanz

Saale Engels e.V.
Kurs : Line-Dance

Keiner bewegt sich


Warten, dass der Saal sich wieder füllt: Tanzvereinsvorsitzende Franziska Meuser · Foto: Andreas Stedtler

Wie die Pandemie Vereinen schadet und wie sie dem Lockdown trotzen: Normalität simulieren, Online-Training anbieten und endlichmal gründlich aufräumen. Ein Besuch im Tanzstudio und auf dem Rasen

VON ALEXANDER SCHIERHOLZ

Es ist, als hätte jemand die Stopptaste gedrückt. Die Stille liegt schwer in dem Saal mit seinen Säulen und der Spiegelwand. Seit Wochen bewegt sich hier nichts mehr. Kein Seniorentanz. Kein Kinderballett. Die einzigen, die tanzen, sind die Staubteilchen in der Sonne, die durch die große Fensterfront fällt. Im Nebenraum stapeln sich türkisfarbene Turn-matten in einem Regal, als würden sie jetzt sofort gebraucht.
Werden sie aber nicht. Halle, Innenstadt, Große Ulrichstraße, Tanzstudio Peri. Zwei Säle nutzt der Tanzverein hier, 120 und hundert Quadratmeter groß. Genügend Raum für Ballett, Breakdance, zeitgenössischen Tanz und anderes, was der Tanzsport so zu bieten hat. Genügend Raum für Kurse täglich von 15 bis 20.30 Uhr, manchmal schon früher. So sah der Stundenplan vor der Pandemie aus. Vereinschefin Franziska Meuser führt durch die verwaisten Räume, deutet auf leere Stühle.„Hier ist der Elternbereich.“ Gera-de ohne Eltern.
Wie alle Lebensbereiche, hat das Virus auch den Freizeitsport total ausgebremst. Die Vereine klagen über ausbleibende Neumitglieder, manche über Austritte. Sport, das ist auch Tanzen. Und fürs Tanzen ist die Pandemie ganz schlecht. „Tanzen ist Körperkontakt, ist Anfassen“, sagt Berd Bunk, Co-Vorsitzender im Studio Peri, im Brotberuf Inspizient am halleschen Opernhaus. „Beim Ballett zum Beispiel müssen die Trainerinnen ja auch mal Hilfestellung leisten.“ Am Menschen. Direkt. Alles gerade nicht möglich.

Einfach in die Halle?

Geht nicht Die Tanzvereine haben aber noch ein anderes Problem, sagt Oliver Thiel, Chef des Stadtsportbundes in Halle. „Sie können nicht einfach auf die städtischen Sporthallen zurückgreifen.“ Dort müsse für die stundenweise Nutzung nicht be-zahlt werden. Vereine wie das Tanzstudio Peri aber haben spezielle Bedürfnisse, für die sie eigene Räume brauchen – das kostet Geld. Das betreffe zum Beispiel auch Kampfsport- oder einige Rehavereine, sagt Thiel.

Weich wie Elefantenhaut

„Eine Turnhalle kommt für uns nicht in Frage, wir mussten uns selbst etwas suchen“, bekräftigt Meuser. „Wir brauchen einen speziellen Tanzboden und Spiegel.“ In normalen Sporthallen gebe es das nicht. Die Böden von Meusers Studios sehen aus wie aus Gummi, schwarz oder grau. Sie geben leicht nach, federn. Das liegt an einer weichen Schicht unter der Auflage, Elefantenhaut sagen sie dazu. In einer Sporthalle, in der Hand-oder Floorball gespielt wird, undenkbar. In jedem der Säle ist zu-dem eine Wand verspiegelt. „Die Tänzerinnen und Tänzer müssen sich selber sehen können“, erklärt Meuser, „dann können sie sich auch selber korrigieren.“
Die Mietverträge für die beiden Säle des Studios Peri laufen auch während des Lockdowns weiter. 3.000 Euro im Monat sind für die Räume fällig. „Für die Lage mitten in der Innenstadt ist das eigentlich super“, sagt die Vorständin. Aber: Insgesamt fünf Monate mussten sie seit dem vergangenen Frühjahr dicht machen. „Macht 15.000 Euro, die wir in den Wind geschossen haben.“
Staatliche Hilfen haben sie bis-her nicht in Anspruch genommen. Allein die Prüfung durch ein Steuerbüro, ob sie als Verein Anspruch auf Überbrückungsgelder hätten, hätte mehrere hundert Euro gekostet. „Geld, das wir gerade nicht haben“, sagt Meuser. Klar sei zudem gewesen: Die Mitgliedsbeiträge wären auf die Hilfen angerechnet worden. „Aber das ist Geld, das wir dringend brauchen, um überhaupt über die Runden zu kommen.“ Zwischenzeitlich hatten sie die Beiträge halbiert – eine Geste an die Mitglieder. „Aber jetzt ist das nicht mehr drin“, bedauert Meuser. Ein Hilfsfonds des Landesinnenministeriums für Vereine? „Davon haben wir nichts gewusst“, sagt Co-Vorstand Berd Bunk.

Fehlen Mitglieder, fehlt auch Geld

Pandemiebedingt bangen Sachsen-Anhalts Sportvereine um ihre Mitglieder und damit um finanzielle Mittel. Nach An-gaben des Landessportbundes (LSB), der mehr als 3.000 Vereine im Land mit fast 360.000 Aktiven vertritt, haben im vergangenen Jahr knapp drei Prozent der Mitglieder ihren Vereinen den Rücken gekehrt. Das ist zwar weniger als befürchtet, dennoch sorgt sich der Verband, dass die Pandemie den Sport nachhaltig schädige. „Seit März 2020 ist kein regulärer Trainings- und Wettkampfbetrieb möglich“, sagte LSB-Vorstandschef Tobias Knoch unlängst der MZ. Je länger dieser Zustand anhalte, umso schwieriger werde es auch, die zumeist ehrenamtlichen Strukturen für die Zeit nach Corona am Leben zu er-halten.
Der Mitgliederschwund fällt allerdings regional unterschiedlich aus. So verzeichnet etwa der Stadtsportbund Halle rund fünf Prozent Rückgang. Problematischer ist es nach An-gaben des Verbandes aber, dass Neueintritte komplett ausblieben. Es fehle vor allem der Nachwuchs. In der Regel seien 50 Prozent der Mädchen im Alter zwischen sieben und 14 Jahren Mitglied eines Sportvereins, bei den Jungen seien es 70 Prozent. Im vorigen Jahr sei ein kompletter Jahrgang an Kindern nicht eingetreten. Mit den Mitgliedern bleiben auch Beiträge aus, mit denen die Vereine einen großen Teil ihrer Arbeit finanzieren.
Das Landesinnenministerium hat im vergangen Jahr Corona-Hilfen in Höhe von einer Million Euro für Sportvereine bereitgestellt. Laut Ministerium haben 56 Vereine allerdings nur rund 580.000 Euro abgerufen, weitere Anträge seien nicht eingegangen. Der Landessportbund führt das auf ein aus seiner Sicht kompliziertes Verfahren zurück. So sei eine drohende Insolvenz eine Zugangsvoraussetzung gewesen. Das Land und der LSB verhandeln nun darüber, die restlichen Mittel in diesem Jahr zur Verfügung zu stellen. Andreas Silbersack, Präsident des USV Halle, fordert vom Land eine pauschale Corona-Förderung nach Vereinsgröße. Gerade kleinere Vereine seien damit überfordert, Förderanträge auszufüllen.

Mittlerweile haben 80 von 385 Mitgliedern dem Verein den Rücken gekehrt. Drei Gruppen haben sich aufgelöst. Und nun? Das Studio Peri versucht es online, wie so viele. Und siehe da, es geht erstaunlich viel. Zurzeit bieten sie Kinderkurse per Video an. Franziska Meuser steht im Saal vor der Spiegelwand und breitet die Arme aus. „Hier haben wir natürlich Platz für große Choreographien.“ Im Wohnzimmer, wo die Kinder jetzt tanzen, ist das anders. „Wir mussten uns neue kleinere Choreographien ausdenken.“ Mit Erfolg. Woche für Woche kämen mehr Kinder dazu, vier bis fünf Kurse täglich stehen mittlerweile auf dem Plan.
Was Meuser sich wünscht für die Zukunft? „Dass wir alle da durchkommen“, sagt sie, „alle Sportler, alle Vereine. Dass die Leichtigkeit zurückkommt.“
Als würde es morgen losgehen Jan Meusel wünscht sich vor allem eine Perspektive. „Die Profisportler können trainieren und Wett-kämpfe bestreiten. Aber auch der Amateursport darf nicht vergessen werden.“ Es ist Meusels Klientel. Er ist Geschäftsführer von Sachsen-Anhalts größtem Breitensportverein. Der Universitätssportverein Halle (USV) zählt mehr als 3.000 Mitglieder in 22 Sektionen, von American Football über Hockey bis zu Volleyball.
Der Verein hat ein Trainingsgelände im Norden Halles – ein Sportlerheim mit Geschäftsstelle, zwei Beachvolleyballplätze, eine Weitsprunggrube, eine Laufbahn, ein Sportplatz. Dort steht Meusel an einem sonnigen Vormittag gemeinsam mit Dmitry Radkevich, Platzwart und Hausmeister. Meusel lässt den Blick über den Platz schweifen. „Wir müssen den Rasen vorbereiten“, sagt er. Das letzte Laub müsse entfernt und es müsse gedüngt werden. So, als würde es morgen wieder losgehen.
„Wir stehen in den Startlöchern“, sagt der Geschäftsführer,„wir warten nur auf eine Ansage aus der Politik.“ Radkevich, schwarze Arbeitshose, grünes USV-Shirt, nickt. Während des Lockdowns habe er nicht weniger zu tun gehabt als sonst, erzählt er, eher mehr. Rasen mähen. Erst das Laub. Dann der Schnee. Und das Sportgerätelager hat er aufgeräumt, Inventur gemacht, Reparaturen vorgenommen, wo nötig. „Im Trainingsbetrieb kommt man dazu kaum“, sagt Meusel, „es wird ja ständig alles genutzt.“
Beim USV planen sie schon seit Wochen die neue Wettkampf-Saison, sagt der Geschäftsführer, immer in der Hoffnung, dass es die auch tatsächlich geben wird. Es ist eine Art Simulation einer Normalität vor der Pandemie. Nach dem ersten Lockdown hat Meusel mehr als 50 Hygienekonzepte geschrieben, die dann ständig an neue Coronaregeln angepasst werden mussten. „Jede Sportart ist anders“, sagt er, „und jede Halle, in der unsere Mitglieder sind, auch.“ Da komme man mit einem Konzept für alles nicht hin. „Das war anstrengend, aber es hat uns die Rückkehr in den Trainings- und Wettkampfbetrieb ermöglicht.“
Dann kam Lockdown Nummer zwei. Meusel weiß, wenn erst wieder gelockert wird, wird er wieder Hygienekonzepte schreiben müssen: „Aber das haben wir einmal geschafft. Das werden wir auch noch einmal schaffen.“ Er hofft, dass es bald soweit ist: „Jedesmal, wenn von Lockerungen die Rede ist, bekommen wir Anrufe von Mitgliedern: Wann geht es wieder los?“ Er ist froh, dass die meisten dem Verein die Treue gehalten haben. „Die USV-Familie hält zusammen.“ Die Zahl der Austritte hat sich nach den Worten von Vereinspräsident Andreas Silbersack bis-her in Grenzen gehalten.
Die Bälle warten schon
Im Vereinsheim schaut Dmitry Radkevich derweil nach dem Rechten. Auch hier hat er penibel aufgeräumt. In einem Sportraum, Sprossenwand an der Stirnseite, liegen Matten und Medizinbälle auf Regalbrettern. In einer Ecke warten zwei volle Ballwagen auf ihren Einsatz. Als würden gleich ein paar Sportler zur Tür herein-kommen. Radkevich wirkt zufrieden, er schließt wieder ab. Auch hier bewegt sich nur der Staub im Sonnenlicht.


Wir danken der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung GmbH & Co.KG für die Freigabe des Artikel!
https://www.mz-web.de

Tanzjahr 2020

Kleiner Jahresrückblick auf unser Tanzjahr 2020

Dieses besondere Jahr hat die gesamte Menschheit vor noch nie dagewesene, ganz neue Herausforderungen gestellt.
Bis März war die Welt noch in Ordnung. Wir hatten für dieses Jahr zahlreiche große Veranstaltungen und Auftritte geplant und alle kleinen und großen TänzerInnen waren schon fleißig mit unseren Kollegen am Trainieren und Proben. Doch am 13.März hieß es dann, wir müssen schließen… – Zum ersten Mal im 9 jährigen Bestehen des Vereins und – „erstmal nur für 2 Wochen“….- Was dann kam, hatte niemand bisher erlebt. Die Pandemie hatte uns alle fest im Griff. Die Gedanken des gesamten Teams kreisten stets darum, Lösungen zu finden, damit unsere Mitglieder auch in Coronazeiten tanzen konnten und nicht für umsonst ihre Beiträge bezahlten. Deshalb haben wir unzählige Tanzvideos für unsere kleinen und großen TänzerInnen erstellt, wöchentliche kreative Hausaufgabenemails verschickt und kleine Challenges veranstaltet.

Ab Mai startete unser Terrassentraining. Was war das für ein Spaß! Tanzend auf der Wiese zwischen Bäumen, Blumen und Vogelgezwitscher! Den Wettergott hatten wir dabei definitiv auf unserer Seite und konnten, bis auf einen einzigen Tag, Sonnenschein und strahlende Gesichter erleben! Im Juni ging es dann mit kleinen Gruppen zurück in den Ballettsaal, wo uns viele kleine „Ballerina-Wegweiser“ daran erinnerten, den nötigen Abstand zu halten und den richtigen Platz zu finden. So kamen wir gut durch die Sommermonate und konnten mit Schuljahresbeginn im August zum „relativ normalen Tanzbetrieb“ zurückkehren.

Ende Oktober hieß es kurz „Luft anhalten und bangen“, die Eindämmungsverordnung des Landes erlaubte zum Glück ausdrücklich eine Weiterführung des Unterrichts an Tanz-und Ballettschulen. So durften wir, zwar mit Maske und wieder in kleineren Gruppen, im November unseren Tanz-und Sportbetrieb noch weiter fortsetzen. Doch dann kam der Dezember und damit auch das AUS für den Gruppenunterricht im Studio. Da wir uns aber nicht kampflos geschlagen geben wollten, stiegen wir auf Einzeltraining um und konnten tatsächlich in den ersten beiden Dezemberwochen noch knapp 100 Einzelstunden anbieten, ehe wir dann ab 14.12 unsere Studiotüren für dieses Jahr endgültig schließen mussten. Schluss war für unser Team damit trotzdem noch nicht, denn bis heute produzieren wir fleißig kleine Tanzeinheiten und Übungsvideos, die auf unserer Internetseite und unserer neu eingerichteten StudioCloud ALLEN zur Verfügung stehen.

Es war uns immer überaus wichtig unseren Mitgliedern den Unterricht so ansprechend und optimal wie möglich zu gestalten, aber auch wir kamen an unsere Grenzen. Der enorme organisatorische Aufwand, erschwert durch wechselnde Verordnungen und deren Umsetzung (Umstellung des Stundenplans, Einteilung der Gruppen, Planung von Einzelstunden, Tanzen mit Mundschutz und Abstand…) war auch für uns sehr anstrengend und zeitaufwändig. Wir bitten Sie daher, sich eigenständig über eventuelle Änderungen auf unserer Internetseite, unseren social media Kanälen und den Aushängen in unseren beiden Studios zu informieren. Gern können Sie uns natürlich auch anrufen, ansimsen, eine E-Mail oder eine WhatsApp schicken.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns auch im kommenden Jahr verbunden bleiben und an unserem Verein die Treue bewahren.
Es ist uns bewusst, dass das nicht selbstverständlich ist, umso mehr freuen wir uns, wenn wir uns im neuen Jahr persönlich bei Ihnen bedanken können.

Auf Wiedersehen 2020

Liebe Eltern, liebe Mitglieder,
aufgeben war für uns in den letzten 9 Monaten nie eine Option. Wir haben gekämpft, gebangt und gehofft, nach jedem noch so kleinen Strohhalm gegriffen und alle Möglichkeiten ausgeschöpft.
Unser 9-köpfiges Team hat, vor allem in den letzten zwei Wochen, mit ungebremster Freude und Motivation Unglaubliches geleistet. 98 Einzeltanzstunden konnten wir so in den vergangenen 10 Tagen noch ermöglichen. Nun heißt es aber auch für uns: Verantwortung und Sicherheit gehen vor.
Auch unsere Trainer*innen sind Familienmitglieder und möchten die Weihnachtstage gesund und sorgenfrei im Kreise Ihrer Angehörigen verbringen. Wir werden daher den Einzelunterricht ab Montag, 14.12.2020, einstellen. Wir bedanken uns bei Ihnen allen für Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung und den tollen Zusammenhalt, den wir in den letzten Monaten erleben durften. Es war für ALLE kein einfaches Jahr und wir können nur hoffen, dass wir 2021 ein wenig zurück zur Normalität finden. Bitte bleiben Sie uns treu und vor allem weiterhin GESUND. Genießen Sie trotz allem die Weihnachtstage und den Jahreswechsel mit Ihren Lieben. Über alle Neuigkeiten und Änderungen werden wir Sie stetig auf unserer Internetseite und den sozialen Medien auf dem Laufenden halten. Zögern Sie nicht, uns bei Fragen oder Problem zu kontaktieren. Es wird auch weiterhin Onlinekurse und Übungsvideos für die Kinder geben. Wir hoffen auf einen gemeinsamen Neustart ab 11.Januar 2021 und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen.
Herzliche Grüße und alles Gute für Sie und Ihre Familien!
Franziska Meuser und das gesamte Team des STUDIOPERI

Schließung

Die am Freitag veröffentlichte Änderung zur 8. Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt sieht nun leider doch eine Schließung der Tanz-und Ballettschulen ab 01.12.2020 vor. Auch unser letztes Fünkchen Hoffnung, dass der Sportbetrieb mit 4 Schülern fortgesetzt werden darf, wurde auf der heutigen Pressekonferenz (29.11.2020) von unserem OB Dr. Wiegand untersagt. Nun heißt es abwarten und auf ein Sinken des Inzidenswertes unter 50 pro 100.000 Einwohner hoffen…
Wir sind froh und dankbar, dass wir wenigstens im November noch geöffnet sein durften und hoffen auf eine baldige Rückkehr in den Ballettsaal. Bitte informieren Sie sich weiterhin auf unserer Internetseite www.studioperi.de und in den sozialen Netzwerken über etwaige Änderungen, da diese zur Zeit täglich auftreten können und nicht absehbar sind. Unser Team wird auf jeden Fall wieder Videos für die Kinder vorbereiten, die dann auf unserer Internetseite für alle verfügbar sind. Gerne schicken wir Ihnen, bei Interesse, auch Videos per WhatsApp. Bitten dafür aber darum, uns darüber zu kontaktieren, falls Sie dieses Medium noch nicht zur Kommunikation mit uns genutzt haben. Wir wünschen Ihnen trotz allem eine schöne Vorweihnachtszeit und geben die Hoffnung nicht auf, uns doch noch einmal vor Weihnachten zu sehen!

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!
Das gesamte Team des STUDIOPERI

Unterricht geht weiter

Liebe Mitglieder!

Überraschend hat die Landesregierung in Ihrer zweiten Verordnung zur Änderung der Achten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung vom 30.Oktober 2020 unter §4a entschieden, dass der Unterricht an Tanz- und Ballettschulen unter der Maßgabe geöffnet werden kann, dass in besonderem Maße auf die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen geachtet wird, die Tanzpartner nicht gewechselt werden und sich die Aktivitäten auf den Schulbetrieb beschränken.

Der Unterricht in unseren Studios darf somit vorerst weitergehen.

Die Landespolitik bringt uns mit Ihrer Entscheidung großes Vertrauen entgegen und wir bitten ALLE dringend, sich an unsere Hygienevorschriften zu halten, denn wir ALLE wollen gerne GESUND WEITERTANZEN!
Unsere Kollegen entscheiden nach eigenem Ermessen ob die Schüler in Ihren Kursen ein Mund-Nasenschutz tragen müssen. Wir bitten die Entscheidung der jeweiligen Kollegen zu respektieren.
Durch die Reduzierung der Teilnehmerzahlen in einigen Kursen, kann es zu kurzzeitigen Abweichungen der Tanzzeiten kommen. Die betreffenden Gruppen wurden dazu informiert. Wir bitten um Euer Verständnis.
Die Teilnahme an unseren Kursen erfolgt auf eigene Verantwortung.
Auf unserer Internetseite und in den sozialen Medien werden wir Euch über eventuelle Änderungen auf dem Laufenden halten.

Bleibt gesund, wir freuen uns auf Euch!
Eure Trainer*Innen vom STUDIOPERI

Amtliche Bekanntmachung

Amtliche Bekanntmachung

I. Öffentliche Bekanntmachung einer Allgemeinverfügung der Stadt Halle (Saale)

Die folgende Allgemeinverfügung wird hiermit gemäß § 41 Abs. 3 und 4 VwVfG i. V. m. § 1 Abs. 1 S. 1, § 3a VwVfG LSA i. V. m. § 1a des Gesetzes über die Verkündung von Verordnungen öffentlich bekanntgegeben:
Die Stadt Halle (Saale) erlässt zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 die nachfolgende
Allgemeinverfügung Nr. 6/2020
Ergänzend zu der aktuell gültigen Achten Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus SARS-CoV-2 in Sachsen- Anhalt (8.SARSCoV-2-EindV) gilt im Stadtgebiet der Stadt Halle (Saale) Folgendes:

  1. In allen Bereichen des öffentlichen Raums außerhalb von Gebäuden a) im Innenstadtring b) der Leipziger Strasse und c) des Hans-Dietrich-Genscher-Platzes ist von Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Zum Innenstadtring gehören folgende Straßen, Wege und Plätze:
    Alter Markt, Am Bauhof, An der Marienkirche, An der Moritzkirche, An der Schwemme, Barfüßerstraße, Bärgasse, Bechershof, Bergstraße, Bölbergasse, Bornknechtstraße, Brüderstraße, Brunoswarte, Christian-Wolff-Straße, Dachritzstraße, Domplatz, Domstraße, Dreyhauptstraße, Flutgasse, Friedemann-Bach-Platz, Gerberstraße, Graseweg, Große Brauhausstraße, Große Klausstraße, Große Märkerstraße, Große Nikolaistraße, Großer Berlin, Großer Sandberg, Große Schlossgasse, Große Steinstraße, Große Ulrichstraße, Gustav-Anlauf-Straße, Gutjahrstraße, Hackebornstraße, Hallmarkt, Hallorenring, Hansering, Herrenstraße, Jägergasse, Jerusalemer Platz, Joliot-
    Curie-Platz, Kanzleigasse, Karzerplan, Kaulenberg, Kellnerstraße, Kleine Brauhausstraße, Kleine Klausstraße, Kleine Märkerstraße, Kleine Marktstraße, Kleiner Berlin, Kleiner Sandberg, Kleine Schlossgasse, Kleine Steinstraße, Kleine Ulrichstraße, Kleinschmieden, Kuhgasse, Kühler Brunnen, Kutschgasse, Leipziger Straße, Marktplatz, Mittelstraße, Moritzburgring, Moritzkirchhof, Mühlberg, Mühlgasse, Mühlpforte, Neunhäuser, Oleariusstraße, Rannische Straße, Rathausstraße, Robert-Franz-Ring, Salzgrafenplatz, Salzgrafenstraße, Salzstraße, Schlossberg, Schmeerstraße,
    Schülershof, Schulstraße, Spiegelstraße, Spitze, Steinbockgasse, Sternstraße, Talamtstraße, Universitätsplatz, Universitätsring, Waisenhausring, Zapfenstraße, Zenkerstraße
    Der Geltungsbereich des Innenstadtrings gemäß Ziffer 1a) ist dieser Allgemeinverfügung als Anlage beigefügt.
  2. Darüber hinaus ist auch in allen Bereichen des öffentlichen Raumes des übrigen Stadtgebietes außerhalb von Gebäuden von Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, wenn der Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen nicht durchgehend eingehalten werden kann. Angehörige des eigenen Hausstandes sowie eigene Ehe- und eingetragene Lebenspartner gelten nicht als andere Personen nach Ziffer 2 Satz 1.
  3. Die Pflichten nach Ziffer 1 und 2, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, gelten nicht für Personen in oder auf Kraftfahrzeugen, Fahrrad- und Rollerfahrende und Joggende.
  4. Bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Veranstaltungen sind alle öffentlichen und nichtöffentlichen, planmäßigen, zeitlich eingegrenzten Zusammenkünfte, die nach ihrem jeweils spezifischen Zweck vom bloßen gemeinsamen Verweilen an einem Ort abgegrenzt sind, auf einer besonderen Veranlassung beruhen und regelmäßig einem Ablaufprogramm folgen.
  5. In Gaststätten im Sinne des Gaststättengesetzes des Landes Sachsen-Anhalt und Beherbergungsbetrieben ist außerhalb des eigenen Sitzplatzes oder Zimmers auf den Begegnungsbereichen (insbesondere Foyers, Ausstellungsräume, Fluren, Treppenhäusern, Toiletten) eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  6. In Schulen ist auf dem Außengelände und im Gebäude außerhalb des eigenen
    Klassenraums von allen Personen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  7. Private Feiern aller Art in geschlossenen Räumen sind nur zulässig, wenn an ihnen nicht mehr als 15 Personen teilnehmen. Bei der Bemessung der Teilnehmerzahl werden Beschäftigte und sonstige Mitwirkende mitgezählt. Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist unabhängig von der Personenzahl untersagt.
  8. Wenn die von Maßnahmen nach den Ziffern 1 bis 7 betroffenen Personen
    geschäftsunfähig oder in der Geschäftsfähigkeit beschränkt sind, hat gemäß § 16 Abs. 5 IFSG derjenige für die Erfüllung der genannten Verpflichtung zu sorgen, dem die Sorge für die Person zusteht. Die gleiche Verpflichtung trifft den Betreuer einer von Maßnahmen nach den Ziffern 1 bis 5 betroffenen Person, soweit die Erfüllung dieser Verpflichtung zu seinem Aufgabenkreis gehört.
  9. Als Mund-Nasen-Bedeckung gilt jede textile Barriere im Sinne einer Mund-Nasen-Bedeckung (nichtmedizinische Alltagsmaske) gemäß § 1 Abs. 2 Satz 1 der 8. SARSCoV-2-EindV. Die Regelungen gemäß § 1 Abs. 2 Satz 2 der 8. SARS-CoV-2-EindV zum Personenkreis, für den die Pflicht zur Verwendung einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht anzuwenden ist, gelten auch im Anwendungsbereich der Ziffern 1 bis 6 dieser Allgemeinverfügung.
  10. In besonders begründeten Ausnahmefällen besteht die Möglichkeit, eine Ausnahme von den in den Ziffern 1 bis 5 angeordneten Maßnahmen beim Fachbereich Gesundheit der Stadt Halle (Saale), Niemeyerstraße 1, 06110 Halle (Saale) zu beantragen. Ausnahmen können ggf. unter Auflagen zugelassen werden.
  11. Diese Allgemeinverfügung gilt gemäß § 3a VwVfG LSA durch Veröffentlichung im Internet unter www.halle.de als bekannt gegeben. Sie gilt ab dem Folgetag, dem 22.10.2020, 00:00 Uhr, bis zum 18.11.2020, 24:00 Uhr.

Rechtsbehelfsbelehrung
Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich oder zur Niederschrift bei der Stadt Halle (Saale), Marktplatz 1, 06100 Halle (Saale), Widerspruch erhoben werden.

Hinweise
Nach § 73 Abs. 1a Nr. 6, Abs. 2 IfSG ist die vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlung einer vollziehbaren Anordnung der Ziffern 1, 4 bis 7 nach § 28 Abs. 1 Satz 1 oder Satz 2 IFSG ordnungswidrig und kann mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro geahndet werden.
Diese Allgemeinverfügung stellt mit ihrer Bekanntgabe eine sofort vollziehbare Anordnung dar.
Gemäß § 28 Abs. 3 in Verbindung mit § 16 Abs. 8 IfSG haben Widerspruch und
Anfechtungsklage gegen die vorgenannten Maßnahmen keine aufschiebende Wirkung.
Personen- und Funktionsbezeichnungen in dieser Allgemeinverfügung gelten für alle Geschlechter.

Die Allgemeinverfügung und ihre Begründung kann immer am Montag, Dienstag, Mittwoch: von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr Donnerstag: von 13 bis 15 Uhr
Freitag: von 8 bis 12 Uhr in der Stadt Halle (Saale) Büro des Oberbürgermeisters, Ratshof 2. Etage, Zimmer 242, Marktplatz 1, 06100 Halle (Saale) eingesehen werden. Es wird darum gebeten, für die Einsichtnahme möglichst einen Tag vorher einen Termin unter der Telefonnummer 0345/221-4018 zu vereinbaren.

Halle (Saale), den 21.10.2020
Dr. Bernd Wiegand
Oberbürgermeister

II. Hinweisbekanntmachung
Die o. g. Allgemeinverfügung Nr. 6/2020 ist am 21.10.2020 unter www.halle.de gem. § 3a VwVfG LSA bekannt gemacht worden.

Halle (Saale), den 21.10.2020
Dr. Bernd Wiegand
Oberbürgermeister